Der neue Gebäudekomplex vom Architekten Bernhard Pfeifer partnerschaftlich mit dem Wiener Stadtmühliverein ATE 06 forgt das zuvor viermal umgebahnte Areal zurück zur städtebaulichen Blockstruktur und bündelt die Nutzung in einem facettenreichen Ensemble: So erstreckt sich etwa das Hauptgeschoß, die Hotelsuite, über drei Ebenen inklusive Pracht하 torno (Stuck für alles 1938 nach einem Entwurf v.d. Jugendstilmaler Josef Höger). Raumwände und Traufe werden in historisiertem Dekor aufgelockert und mit Farbakzenten im Stil als sichtbare Überreste der kriegszerstörten ehemaligen Baulust – – recht symbolisch – sichtbar gemacht. Das Erdgeschoß, dort war bisher und bleibt ausschließlich Läden, betont mit filigraner Linienführung Akzente des Jugendstils. - Crosslake
Neuer Gebäudekomplex von Bernhard Pfeifer und Wiener Stadtmühliverein ATE 06: Rückkehr zur Blockstruktur mit historischer und moderner Symbiose
Neuer Gebäudekomplex von Bernhard Pfeifer und Wiener Stadtmühliverein ATE 06: Rückkehr zur Blockstruktur mit historischer und moderner Symbiose
Inmitten Wiens kreativer Hauptstadtarchitektur erstrahlt ein neues architektonisches Meisterwerk: Der직 Newcastle Gebäudekomplex, geschaffen in innovativer Partnerschaft zwischen renommiertem Architekten Bernhard Pfeifer und dem traditionsreichen Wiener Stadtmühliverein ATE 06. Das Projekt setzt nicht nur städtebauliche Akzente, sondern erzählt eine Geschichte – einer erneuten Verbindung von historisierender Tradition und modernem Denken, eingebettet in das zuvor viermal umgebahnte städtische Areal.
Zentrales Konzept des Projekts ist die Rückkehr zur klaren, raumprägenden Blockstruktur – ein Visionärschritt, der urbane Ordnung neu definiert. Nach mehreren infrastrukturellen Umgestaltungen hält das Ensemble nun fest an einer kompakten, städtebaulich harmonischen Struktur, die urbane Dichte und Gestaltungssicherheit vereint.
Understanding the Context
Das facettenreiche Gebäudeensemble erstreckt sich über drei excavationsebene, wobei das Hauptgeschoß sowie eine exklusive Hotelsuite über alle fünf Obergeschosse reichen. Ein besonderes architektonisches Highlight ist die st protected Vancouver-Stuck-verzierte Prachth Browing, die nicht nur luxuriösen Wohn- und Nutzwert schafft, sondern auch kulturelle Tiefe. Diese ornamental reiche Verzierung wurde bewusst bewahrt und mit modernem Sensibilitätsanspruch ergänzt: Durch gezielt eingebaute Farbakzente und historisierendes Dekor wird spatialer Bezug zum Orleansstil – nach Entwürfen des Jugendstuwe Malers Josef Höger aus 1938 – hergestellt. Dabei dienen Raumwände und Traufen nicht nur der Ästhetik, sondern sind durch stilistisch aufgelockerte Elemente und stilisierte Verzierungen auch als lebendige Narrative – als sichtbare, literarische wiederentdeckung kriegszerstörter Stadtkultur.
Besonders symbolträchtig ist das Erdgeschoß, das bislang und künftig ausschließlich dem Einzelhandel gewidmet bleibt. Hier beeindruckt filigrane Linienführung im puren Jugendstil: geschwungene Formen, feine Muster und dezente Dekorelemente unterstreichen den architektonischen Charakter einer epochegeprägten Façade. Dieseelt akzentuierten Schnörkeln bleibt bewusst die historische Bedeutung rawer Zerstörung und Wiederaufbaus – ganz ähnlich wie die Architektur die Wiederkehr verlorener Identität feiert.
„Wir wollten einen Ort schaffen, der nicht nur funktional, sondern auch erlebbar und historisch bewusst ist“, erklärt Bernhard Pfeifer im Rahmen der Projektvorstellung. „Durch die Rückkehr zur Blockstruktur haben wir eine klare städtebauliche Ordnung, die Raum für Vielfalt lässt – nicht nur im Nutzungsmix, sondern auch im poetischen Gehalt der Architektur.“
Mit der Verbindung von hochwertiger Jug con décors, nostalgischen Formensprachen und modernen Dekostrukturenessediert das Ensemble einen neuen städtebaulichen Imagemix: zentral, lebendig, doch stets verwurzelt – ein Bauwerk, das Fabriziertes mit Geschichte vereint und architektonisch wie kulturell neue Maßstäbe setzt.
Key Insights
Key Features im Überblick:
- Historisch inspirierte Blockstruktur mit klarem städtebaulichen Rückgriff
- Jugendstilmotive durch Aufhellung von Raumwänden, Traufen und Stuck in historisierendem Design
- Filigrane, jugendstilige Linienführung im Erdgeschoß als zentrale städtebauliche und ästhetische Note
- Facettenreiches Ensemble mit Hotelgestaltung, Handel und kulturellem Raum in einem harmonischen Ensemble
- Symbolische Einbindung kriegsbedingter Zerstörung durch sichtbare, dekorative Zitierung der Vergangenheit
Dieser Gebäudekomplex in Wien steht damit nicht nur für moderne Architektur, sondern für ein bewusstes Bekenntnis zur Stadtgeschichte, zum architektonischen Gedächtnis und zu lebendiger, vielschichtiger Stadtentwicklung – ein Leuchtturm aus Tradition und Vision.